"Earl Grey, heiß!" - Fabrik der Zukunft: Zuhause in 3D gebacken?

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Vielleicht ist es bald soweit: Trinken wir so wie Jean Luc Picard, Captain der Enterprise, "Earl Grey, heiß!" - und zwar aus dem Nahrungsmittel-"Drucker"... oder fahren dorthin mit dem 3D-gedruckten Motorrad! Ein trendtalk in 3D? Schauen wir mal, es tut sich einiges, die Vorbereitungen laufen.

Die Fabrik der Zukunft steht möglichweise bei Ihnen zuhause oder im Hausblock und druckt Ihre Schuhe oder Ihr Handy direkt in 3D! Sie laden sich nur via PhoneTunes, Samsung-Store oder Android-3D-App-Store die CAD-Datei Ihre Handys herunter und der 3D-Drucker druckt das Gerät inklusive Schaltkreisen und Screen automatisch und in weniger als einer halben Stunde. Das alte Gerät können Sie auch gleich in den Drucker-Einwurfschacht werfen und damit recyceln lassen. Und wenn Ihnen das iSamsung-Phone von der Stange nicht gefällt, dann nehmen Sie einfach eine Open-3D-Source-Version aus dem 3D-Wiki-App-Store...

Produkte aus dem 3D-Drucker - Ist das wirklich so realistisch? Oder doch eher Zukunftsmusik?
Und was bedeutet das für Produkte und Marketing - oder Digital Rights Management?

Wenn man sich den aktuellen Stand der Technik ansieht, scheint obige Zukunftsvision näher an der Praxis, als man auf den ersten Blick erwarten könnte. 3D-Printing ist bereits in einigen Bereichen der Wirtschaft und Industrie fest etabliert.

Und wir gehen davon aus, dass sich diese Technologie verbunden mit den sozialen Phänomenen der Open-Source-Bewegung sowie den Megatrends Sharing und Crowdsourcing in den kommenden Jahren auch zunehmend konsumentengerecht etablieren wird.

Ist hier eine ähnlich disruptive Entwicklung zu erwarten wie bei der Musik- und Filmindustrie? Wird es bald "gehackte" Produktkopien geben, die dann von den Menschen selbst gedruckt werden? Oder werden zum Beispiel Apple, Samsung, HTC und Co. schnell auf den Zug aufspringen und ähnlich wie heute bereits mit Tintenstrahldruckern der Fall dann günstige 3D-Drucker verkaufen und von der Lizenzierung der Druckdateien leben?

Ein Fall für den trendtalk!
Wir bereiten einen Termin vor sowie das Expertenpanel. D
as aktuelle Datum folgt!

Aus diesem aktuellen Anlass hier als Ergebnis der laufenden Recherche eine Übersicht zur aktuellen Situation mit Unternehmen und Links. Die 3D-Printing-Technologien (diverse Verfahren, von Additive-Layer-Verfahren bis Laser Sintering) finden in hoher Qualität Verwendung in den Branchen Industrie, Ingenieurbüros, Medizintechnik, Militärtechnik Automotive, Aviation, Schiffahrt, Architektur und Produktdesign.
Von der Herstellung von Prototypen für die spätere industrielle Fertigung bis hin zur Produktion von Kleinstserien.

Und auch im Bereich Gaming und Konsumprodukte ist noch viel Luft nach oben. Mittlerweile gibt es Projekte, die 3D-Modelle des Aufbau-Simulations-Games Minecraft für die Spielefans auszudrucken: http://www.minecraftprint.com

Ebenfalls bereits mit günstigeren kleinen Printern und OpenSource-Printern für kleine Design-Büros oder auch Endanwender (preisbedingt dort in geringerer Qualität). Die Open-Source-Modelle werden stetig besser, ein Beispiel ist das Projekt RepRap (http://reprap.org/wiki/RepRap), das aus dem universitären Umfeld kommt – allerdings haben diese Projekte (RepRap, FabLab, etc.) einen integrativeren Ansatz als die Industrie: Hier geht es grob gesagt neben OpenSource-Projekten und -Phänomenen sowie bei den Uni-Projekten der Material- und Ingenieurswissenschaften auch um soziale Effekte und dementsprechende Auswirkungen - Vom gemeinsam Teilen und Nutzen bis hin ur Schaffung kompletter alternativer Produktzylen. Ein weites Feld, das hier noch gesondert in der Tiefe beleuchtet werden soll ...


Zurück zur aktuellen Situation mit Beispielen aus der Wirtschaft:

  1. Umfassender Artikel - Info und Ausblick
    http://thefutureofthings.com/articles/11106/the-future-of-3d-printing.ht...
  2. REDEYE - Direct Digital Manufacturing
    Artikel und Video –
    Beispiel: Motorrad in Originalgröße „Full Scale Model“ als eines der eingängigsten Beispiele:
    http://eu.redeyeondemand.com/Complex-thermoplastic-Parts.aspx
  3. USM, Inc. (engineering, design and manufacturing facility)
    Seite zum Rapid Prototyping mit Video und Bildern
    http://www.usminc.com/prototyping/index.html

     
  4. CRP Group
    Fahrrad-Getriebe
    http://www.crptechnology.com/sito/en/old-fashion-bicycle.html
  5. Protofacturing
  6. Grunewald Ingenieurbüro
    http://www.grunewald.de/content_manager/page.php?ID=49585&dbc=c552046d95...

     
  7. GROWit - additive manufacturing
  8. HK Rapid Prototyping

Soweit eine erste grobe schnelle Zusammenstellung - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Anzahl der Dienstleister-Unternehmen wird wachsen.

Auch die Liste der Branchen, die diese Technologien bereits einsetzen sowie noch intensiver einsetzen werden, ist hier noch nicht vollständig. Allein die Anwendungsbereiche Healthcare, Prothesenerstellung und Medizintechnik sind ein schwergewichtiger Trendfaktor.

Ebenfalls noch zu fokussieren wären sicherlich mögliche Chancen im Bereich der schnell wechselnden Konsumgüter.

Dazu also demnächst mehr. Input, Anregungen und Feedback gerne!
Sprecher- und Kurzvortrags-Vorschläge ebenfalls. Eventuell bietet sich ja auch an, hierzu eine eigene trendnight zu veranstalten.

...vielleicht sogar inklusive vor Ort gedruckter Samples zum Mitnehmen?



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