Edel-DDR Deutschland? Herr Würth hat recht/unrecht
SPIEGEL ONLINE zitiert den Schraubenhersteller und Milliardär Reinhold Würth mit den Worten "Wir werden spätestens 2013 eine rot-rot-grüne Koalition haben. (...)""Die Erbschaftsteuer wird erhöht, die Vermögensteuer und neue Reichensteuern eingeführt. Wir befinden uns auf einem geradlinigen Weg in eine DDR-ähnliche Zeit, in eine Edel-DDR." So sagte Würth laut SPIEGEL.de in der "Schwäbischen Zeitung".
Herr Würth hat Recht ...
Langfristig gesehen bewegt sich die Menschheit auf eine Art Sozialismus hin. Anders ist das Zusammenleben eines Gruppen-Lebewesens, wie es der Mensch ist, in einem begrenzten Lebensraum Staat bzw. Erde auch gar nicht möglich.
Jeder halbwegs lebensfähige Zellhaufen muss sich sozial durchstrukturiert verhalten und organisieren, wenn er als Gesamtlebewesen existieren will. Je komplexer die von den Zellindividuen verkörperte Gesamtstruktur, umso komplexer das ganze Zusammenleben und umso spezialisierter die einzelnen Zellen.
Auch die Menschen auf der Erde verkörpern in gewissem Sinne jeweils ihren Gesamtorganismus "Volk", "Staat" oder "Menschheit". Je mehr die Anzahl der Menschen (Zellen) auf der Erde anwächst, desto mehr werden sich alle Menschen (Zellen) nach dem Gesamtwohl richten, damit der Gesamtorganismus "Staat" oder "Menschheit" nicht krank wird oder stirbt.
Digitale Kommunikations-Medien optimieren Zell-Kommunikation
Das Interessante: Die schönen schnellen Kommunikationswege der digitalen Medien Internet und Mobile Kommunikation optimieren die Kommunikations-Wege der "Zellen" und verstärken diese Selbst-Organisation des Überorganismus Menschheit.
Demokratie scheint in ihrer ursprünglichen idealisierten Freiheits-Form nicht mehr zu funktionieren. Je größer die Anzahl der entscheidungsbefugten Bürger einer Demokratie desto komplexer und stärker die Sozial-Strukturierung und desto geringer die Entscheidungs-Freiheit der Individuen - gleich ob reich oder arm.
Das idealisierte Demokratrie-Modell der gleichberechtigten Mitbestimmung aller stammt aus dem antiken griechischen Stadtstaat Athen (Klassische Zeit: 479–338 v. Chr.). Aber selbst dort war dies Mitbestimmungsmodell nicht allgemein gültig: Um 479 v. Chr. lebten in der Stadt Athen selbst zwar 40.000 Einwohner. "Die Mehrzahl der Athenischen Bevölkerung waren jedoch nicht Athenische Vollbürger, sondern Sklaven oder Fremde (Metöken), die praktisch keine Rechte hatten. Der einflussreichste Politiker der Stadt war zu dieser Zeit war Perikles, der die Akropolis errichten ließ und die Stadt, wie er sagte, zur „Schule Griechenlands“ machte. Unter Perikles wurde denn auch die Attische Demokratie zu ihrem Höhepunkt geführt." (Zitat Wikipedia)
Selbstorganisation = Sozialismus/Kommunismus?
Herr Würth hat auch Unrecht: Zu dieser langsamen Optimierung braucht es keine Rot-Rot-Grüne Regierung. Da diese Selbstorganisation für das Bestehen der Menschheit nötig zu sein scheint, wenn sie weiterhin eine derart hohe Bevölkerunsgzahl haben möchte, ist es nahezu egal, ob die Regierungen Rot, Grün oder Schwarz sind - solange ihnen an einem prosperierenden Wachstum mit halbwegs braven und stillen Steuerzahlern liegt.
Kriegerische Regierungs- und Staatsformen sind natürlich auch denkbar, diese gehen aber entweder bei Kriegs-Niederlagen oder durch Korruption verursachter Bevölkerungsarmut geschichtlich gesehen in kurzer Zeit unter oder sind bei Sieg ebenfalls einer inneren Organisationsstruktur unterworfen, um existieren zu können.
Das ist zynisch?
Vielleicht. Vielleicht scheint dies aber einfach das biologische Ordnungsmuster von Gruppenlebewesen/Meta-Organismen auf der Erde zu sein...
Was bleibt uns? Genießen wir unsere biologische Meinungs- und Handlungsfreiheit und beeinflussen die Organismus-Bildung im positiven Sinne...
Achja. somit ist auch Reichtum einer der Wege, diese stärker werdende Sozialstruktur zu meiden und auszusteigen...
Hm. Any comments?
Herr Würth hat Recht ...
Langfristig gesehen bewegt sich die Menschheit auf eine Art Sozialismus hin. Anders ist das Zusammenleben eines Gruppen-Lebewesens, wie es der Mensch ist, in einem begrenzten Lebensraum Staat bzw. Erde auch gar nicht möglich.
Jeder halbwegs lebensfähige Zellhaufen muss sich sozial durchstrukturiert verhalten und organisieren, wenn er als Gesamtlebewesen existieren will. Je komplexer die von den Zellindividuen verkörperte Gesamtstruktur, umso komplexer das ganze Zusammenleben und umso spezialisierter die einzelnen Zellen.
Auch die Menschen auf der Erde verkörpern in gewissem Sinne jeweils ihren Gesamtorganismus "Volk", "Staat" oder "Menschheit". Je mehr die Anzahl der Menschen (Zellen) auf der Erde anwächst, desto mehr werden sich alle Menschen (Zellen) nach dem Gesamtwohl richten, damit der Gesamtorganismus "Staat" oder "Menschheit" nicht krank wird oder stirbt.
Digitale Kommunikations-Medien optimieren Zell-Kommunikation
Das Interessante: Die schönen schnellen Kommunikationswege der digitalen Medien Internet und Mobile Kommunikation optimieren die Kommunikations-Wege der "Zellen" und verstärken diese Selbst-Organisation des Überorganismus Menschheit.
Demokratie scheint in ihrer ursprünglichen idealisierten Freiheits-Form nicht mehr zu funktionieren. Je größer die Anzahl der entscheidungsbefugten Bürger einer Demokratie desto komplexer und stärker die Sozial-Strukturierung und desto geringer die Entscheidungs-Freiheit der Individuen - gleich ob reich oder arm.
Das idealisierte Demokratrie-Modell der gleichberechtigten Mitbestimmung aller stammt aus dem antiken griechischen Stadtstaat Athen (Klassische Zeit: 479–338 v. Chr.). Aber selbst dort war dies Mitbestimmungsmodell nicht allgemein gültig: Um 479 v. Chr. lebten in der Stadt Athen selbst zwar 40.000 Einwohner. "Die Mehrzahl der Athenischen Bevölkerung waren jedoch nicht Athenische Vollbürger, sondern Sklaven oder Fremde (Metöken), die praktisch keine Rechte hatten. Der einflussreichste Politiker der Stadt war zu dieser Zeit war Perikles, der die Akropolis errichten ließ und die Stadt, wie er sagte, zur „Schule Griechenlands“ machte. Unter Perikles wurde denn auch die Attische Demokratie zu ihrem Höhepunkt geführt." (Zitat Wikipedia)
Selbstorganisation = Sozialismus/Kommunismus?
Herr Würth hat auch Unrecht: Zu dieser langsamen Optimierung braucht es keine Rot-Rot-Grüne Regierung. Da diese Selbstorganisation für das Bestehen der Menschheit nötig zu sein scheint, wenn sie weiterhin eine derart hohe Bevölkerunsgzahl haben möchte, ist es nahezu egal, ob die Regierungen Rot, Grün oder Schwarz sind - solange ihnen an einem prosperierenden Wachstum mit halbwegs braven und stillen Steuerzahlern liegt.
Kriegerische Regierungs- und Staatsformen sind natürlich auch denkbar, diese gehen aber entweder bei Kriegs-Niederlagen oder durch Korruption verursachter Bevölkerungsarmut geschichtlich gesehen in kurzer Zeit unter oder sind bei Sieg ebenfalls einer inneren Organisationsstruktur unterworfen, um existieren zu können.
Das ist zynisch?
Vielleicht. Vielleicht scheint dies aber einfach das biologische Ordnungsmuster von Gruppenlebewesen/Meta-Organismen auf der Erde zu sein...
Was bleibt uns? Genießen wir unsere biologische Meinungs- und Handlungsfreiheit und beeinflussen die Organismus-Bildung im positiven Sinne...
Achja. somit ist auch Reichtum einer der Wege, diese stärker werdende Sozialstruktur zu meiden und auszusteigen...
Hm. Any comments?

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