Guerilla Marketing ist out

Der Beginn des Behavioural Marketings und des Social Marketings kündigt sich an.

Im Zuge der wachsenden Konkurrenz der Werbemedien untereinander werden in den Werbe- und Marketing-Agenturen die Bereiche "klassische Werbung" und "Guerilla Marketing" zunehmend miteinander verschmelzen.

Werbung hat die Aufgabe, Produkte zu bewerben. Die Kanäle zur Bewerbung und Vermarktung von Produkten sind klassische Anzeigen, Flyer, Plakate, Faltblätter, Postwurfsendungen, Werbung in Bus und Bahn und weiteren Transportmitteln sowie Werbespots in Kino und TV.
Hinzu kommen die ebenfalls klassischen Werbemittel im Internet: Banner und Werbe-Popups. Das Problem des Marketing: Es gibt immer mehr Anzeigen, Flyer, Plakate, Banner, etc. etc.

Was macht man dagegen? Man muss auffallen.
Wie fällt man auf? Mit ungewöhnlichen Anzeigen- und Werbeformaten. Denn die Menschen und potentiellen Käufer/Kunden sind die klassischen Werbemittel mittlerweile gewohnt und blenden diese bewusst oder unbewusst aus:
TV-Spots werden als Bier-hol-Pause genutzt, Anzeigenwerbung in Magazinen wird umgeblättert und Plakate sind einfach nette Stadt-Möblierung und -Deko...

Die klassische Werbung geht im Hintergrundrauschen unter.

Dann wurde das Guerilla Marketing mehr und mehr als effiziente Alternative genutzt:
Von Events mit Sponsoren über Productplacement, die Nutzung von privat ausehenden lustigen YouTube-Filmen bis hin zu vom Kran fallenden Porsches oder Pflastermalereien für ein Reinigungsmittel oder Kopfüber aufgehängten PKW in Flughäfen... da guckt jeder hin, man spricht drüber und behält im Optimalfall Marke und Aussage im Kopf ...und erzählt dies als Viral-Marketing-Effekt auch gleich weiter.

Weil aber nun alle Marken und Unternehmen auffallen möchten, ist die Herausforderung an die Agenturen gewachsen. Guerilla-Marketing-Tools werden in den klassischen Marketingmix integriert, klassische Agenturen müssen ungewöhnliche Maßnahmen nutzen, um ihre Kunden am Markt erfolgreich zu platzieren.

Das ist das Ende des Alleinstellungsmerkmals Guerilla Marketing.

Es ist der Beginn des Behavioural Marketings und des Social Marketings, das Freundschafts- und Sozialstrukturen der Konsumenten und Kunden recherchiert, um diese direkt im privatleben und ihren privaten persönlichen Vorlieben anzusprechen.

Hier sehen wir erste Anzeichen.

Behavioural und Social Marketing finden ihre Hochzeit vermutlich in 2009-2011.
Gen Ende dieser Periode sind dann bei den Kundenzielgruppen effiziente Immunisierungen zu erwarten.

Mehr dazu in einem noch folgenden Artikel...

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