Neue Klassik: Unbewusste Vorahnung der globalen Krise ...

Studie zur "Neuen Klassik" beschreibt in globalen Indizien und folgernden Studien-Details die aufkommende Krise.
Diese Woche beginnt mit einer kurzen Trendnotiz: Die von W. M. Kunze 1997 mit ersten Trendnotizen vorbereitete und ab 2004 mit Kollegen*) begonnene Studie zur "Neuen Klassik" beschreibt in globalen Indizien und den hieraus notierten Details des "Neue-Klassik"-Trends das Aufkommen einer globalen konservativen Grundrichtung. Ein gespürter Trend bei den Menschen in Deutschland, EU und den Industriestaaten (zumindest) der Nordhalbkugel der Erde.

Dieser Neue-Klassik-Trend beinhaltet die Ausrichtung nach lokal-familiär-orientierten Werten, Sehnsucht nach Ethik und Echtheit und das allgemeine Bedürfnis nach lokaler Nähe und Abgrenzung nach außen. Dies zeigt sich in Mode und Kultur ("... Schnauzbart und Sauerbraten") leitet weiter zu neuem Nationalgefühl bis hin zu patriotischen bis militaristisch-abgrenzenden Bedürfnissen und desweiteren bis hin zu kleinen politischen Krisen und lokalen kriegerischen Auseinandersetzungen - wobei wir bei Letzterem eher auf die lokalen Aspekte hofften.

Hier im trendquest-Weblog publizieren wir seit 2005 für Sie Auszüge der Studie, Einzelbeiträge und Notizen. Und wir sind nun dabei, die Studie zur Neuen Klassik abzuschließen. Unter soziökonomischen Gesichtspunkten zeigt sich (leider): Die Neue Klassik ist (mit ersten Indizien 1998) die Vorahnung der aktuellen global wirkenden und noch wachsenden Struktur-Krise (Wirtschaft, Energie, soziale und politische Strukturen).

Wir werden hierzu bis Ende der kommenden Woche weitere Ergänzungen publizieren. Außerdem steht die Frage im Raum nach kommenden sozialökonomischen Megatrends:
Was kommt nach der Neuen Klassik?


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*) 2002-2008: C. Timm, H. Ritzau; sowie U. Meyer-Höllings in gemeinschaftlicher Produktion einer in 2006 für die OTTO Group abgeleiteten Kurz-Studie "Nachhaltigkeit und Wellness - Bezüge zur Neuen Klassik"

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