Schlagzeilen

Technik, Wirtschaft, Astronomie; Politik, USA vs. Iran,
Staat als Unternehmen, Tourismus- & Reise-Branche gefährdet, Single-Börsen und Partnervermittler boomen

Technik: Mobiltelefon löst MP3-Player ab.
Wirtschaft und Astronomie: 2007 Rückschlag für Raumfahrt, denn kommende Wirtschaftskrise bindet Kapital.

Wirtschaft:
Weiterhin stabile Boom-Branchen - Konsumgüter, Unterhaltungsindustrie, Drogen, Rüstung, Pharmazeutik, Gentechnik, Neue und Fossile Energie.

Unternehmen tragen in Zukunft die Grundversorgung. Denn Staaten verkaufen Wasser- und Abwasser-Nutzung an Unternehmen und mieten die Grundversorgung zurück. Gleiches Modell wie bereits bei Stromversorgung, öffentlichen Immobilien und dem Verkehrswegenetz.

Tourismus- & Reise-Branche sind gefährdet - die steigenden Energiekosten schwächen Reiselust. Negative Auswirkungen für Tourismus-abhängige Regionen zu erwarten.

Single-Börsen und Partnervermittler boomen in Großstädten und Ballungszentren.

Politik - Allgemein:
Staatsformen werden unternehmerischer. Nur Teile der Sozialen Absicherung bleiben als rentabel erhalten. Der Rest wird an Wirtschafts-Unternehmen übergeben.
Staaten mit eigenen energierelevanten Bodenschätzen bewegen sich in die entgegengesetzte Richtung: Die Private Erdölförderung wird verstaatlicht bzw. staatlich kontrolliert. Aktuelle Beispiele hierfür sind Bolivien, Venezuela, Norwegen und Russland - indirekter auch beispielsweise die USA.
Siehe auch aktueller Artikel in SPIEGEL-ONLINE: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-414011,00.html

Weltpolitik:
Die USA sind wirtschaftlich schwach. Nur ihre Stärke an Verbündeten und mithilfe ausreichender militärischer Mittel sichern eine gewisse Stabilität. Die Staatsverschuldung der USA ist so hoch wie nie. Doch dies ist nicht relevant. Denn kaum einer der großen Industriestaaten hat ein Interesse an politisch und militärisch schwachen USA.
Man lässt die Vereinigten Staaten lieber innerhalb eines gewissen Rahmens gewähren - und schont somit eigene Bürger. Die innere Stabilität der friedlichen Europäer bleibt gewahrt, da ja die von den europäischen Völkern weniger gewollten Militärausgaben relativ gering sind.
Wirtschaftliche Unterstützung für USA und Alliierte lässt sich intern besser darstellen. Und im Zweifelsfalle sind es dann die Anderen, die im Krisenfall einspringen.

Dieses politisch-wirtschaftliche Spiel ist sehr riskant. Es kann leicht aus dem Ruder laufen. Ab einem gewissen Grad der Aggression wirtschaftlich oder politisch instabilerer Staaten aus Krisenregionen kommen die USA und ihre Alliierten wie auch die "pazifistischen" inoffiziellen Unterstützer nicht mehr leicht aus diesem Spiel heraus.

Ebenso besteht die Gefahr, dass die "Weltpolizisten" ihr Gespür gegenüber einer sinnvollen Realität verlieren.
Wir sehen dies im aktuellen Fall der wachsenden Iran-Krise.
Sie kann leicht eskalieren.

Würden die USA die Iraner "einfach machen lassen", wäre die Chance eventuell nicht schlecht, dass die Aggression der iranische Führung ihre Dynamik verlieren würde. Denn es würde das Spiegelbild des aggressiven Westens vertreten durch die USA fehlen.

Möglicherweise ist dies jedoch mittlerweile nicht mehr zu beheben.

Und für den Westen ist es dringend Zeit, wirksame Energie-Alternativen zum Öl des Nahen Ostens zur Serienreife zu entwickeln. Den auch diese Abhängigkeit ist ein Grund für die derzeitigen kriegerischen Aktivitäten.


...weiteres und inhaltliche Details demnächst.

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